Der kleine Weiler Steinhaus gehört zur Gemeinde Ernen. Das Heidenhaus ist auch für das Ortsbild äusserst relevant.
Blick in die Schlafkammer: mit stimmigen baulichen Massnahmen wird es hier wunderbar gemütlich!
Das lokaltypische "Heidechriz" von Innen: erstaunlich, wie gut es noch erhalten ist. Hier befand sich die offene Rauchkammer.
Strickbau, Heidenhaus Steinhaus VS
Die oberen Geschosse sind in Strickbauweise ausgeführt. Das handwerkliche Geschick der Erbauer ist beeindruckend.

Bemerkenswertes Beispiel der spätmittelalterlichen Bautradition im Goms

Walter Ruppen beschreibt das Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert in «Die Kunstdenkmäler des Kanton Wallis, Band II» als wohlproportioniertes «Heidehüs» mit dem für diese Region des Untergoms charakteristischen «Heidechriz». 1717 renoviert, besitzt das Haus auch einen typischen Specksteinofen aus dem Jahr 1862. Das seit Jahren leerstehende Haus im Gommer Weiler Steinhaus braucht dringend eine Dachreparatur und eine neue Nutzung, sonst zerfällt es. Die Gemeinde sieht dringenden Handlungsbedarf und zieht, falls sich keine bessere Lösung abzeichnet, gar eine Abbruchverfügung in Erwägung.

Retterinnen gesucht

Der heutige Besitzer des Hauses kann die dringend nötigen Massnahmen zum Substanzerhalt momentan nicht an die Hand nehmen. Sowohl der Besitzer als auch die Gemeinde und die kantonale Denkmalpflege wünschen sich aber eine sinnvolle Zukunft für das Baudenkmal. Interessent/innen, die sich einer denkmalgerechten Instandsetzung und Nutzung verpflichten, können das Gebäude inklusive Grundstück zu einem symbolischen Preis erwerben.

Wie Rettung eines solchen Objekts gelingen kann, zeigt das Beispiel des Schnydrighaus bei Naters VS
zum Artikel «Herzstück am Munder Berg»

Eine weitere Erfolgsstory ist die Rettung des Huberhauses in Bellwald VS durch unsere Stiftung Ferien im Baudenkmal:
zum Dossier Huberhaus

Weitere Informationen zum Objekt auf Stefan Höhns Website
mehr Bilder 

Succès / Mund ob Naters, VS

Rettungsaufruf über Facebook wirkt!

Ein engagiertes Paar kauft über 500-jähriges Holzhaus und will dort nun verwirklichen, was unmöglich erscheint: das Objekt wieder bewohnbar machen. Auf das Gebäude sind sie dank eines Hinweises des Heimatschutzes auf Facebook gestossen.

En cours / Steinen, SZ

Maison médiévale en bois sauvée provisoirement de la destruction

En automne 2017, Patrimoine suisse et sa section cantonale ont dû intervenir contre la destruction d’une demeure construite il y a plus de 700 ans, à l’époque de la fondation de la Confédération. Le permis de démolir a été suspendu par des mesures superprovisionnelles – mais la menace n’est pas levée.

En cours / Basel, BS

Landhaus und Ingenieurperle trotz guten Willens verloren?

Das letzte barocke Landhaus seiner Art in Kleinbasel und ein Schreinereigebäude mit innovativer Tragwerkskonstruktion des Ingenieurs Heinz Hossdorf sollen einem Neubau weichen. Der Besitzer ist sich des Werts der Bauten sehr wohl bewusst: Er hat sich jedoch erfolglos um einen anderen Standort für sein Projekt bemüht.

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